Tag der Trauer: Am 20. Oktober 2011 wurden Muammar Gaddafi und seine Gefährten ermordet
Große Differenz bei Angaben der Öleinnahmen zwischen NOC und Zentralbank / Streiks im Bildungs- und im Gesundheitssektor werden unvermindert fortgesetzt / Makarha Stamm kündigt Gründung eines übergreifenden Militärrats für den Süden an / Tote bei Explosion in Munitionslager / Wirtschaft im freien Fall / Korruptionsunternehmen Arkano weiterhin tätig / Korruption und Gesetzesverstöße beispiellos
Hoffnung auf Aischa al-Gaddafi in der Nachfolge ihres ermordeten Bruders Saif al-Islam / Nach wochenlangen Streiks im Bildungssektor bietet Dabaiba einheitliche Gehaltsskala und Lohnerhöhungen an / Einige Bildungseinrichtungen nahmen Dabaiba-Angebot an – ein Großteil der Lehrer streikt weiter / Streiks und Proteste im Gesundheitssektor weiten sich aus – Inhaftierung von Streikenden / Rücktritt des Gesundheitsministers gefordert / Mustafa al-Madschdub, Vorsitzender der 3. Libyschen Regierung, ist in Tripolis angekommen und erhält Unterstützung von Teilen Misratas / EU fordert den sofortigen Stopp der Hinrichtungen in Bengasis und Derna / Ukraine im westlichen Libyen: Stellvertreterkrieg auf libyschem Territorium befürchtet / Weiterhin lange Warteschlangen vor Tankstellen / Dabaiba-Regierung beispielloser Verschwendung bezichtigt / Ausmaß der Korruption eskaliert / Vorwurf: Verwaltung des Ölsektors mangelhaft – Führung inkompetent
Sabotageakte und Intrigen: Realität jenseits der Verhandlungstische / Schwere Regenfälle verursachen Sturzfluten und Überschwemmungen mit Toten, Verletzten und schweren Schäden in Mittel-, Süd- und Westlibyen – Warnungen kamen zu spät: libysche Behörden offensichtlich überfordert /Aischa Gaddafi baut bei Meinungserhebung ihren Vorsprung vor anderen Kandidaten aus und soll Führung der Dschamahiriya übernehmen / Tag der Treue: Bani Walid fordert Aufklärung des Mordes an Saif al-Islam Gaddafi / Generalstreik im Schul- und Bildungsbereich / Proteste und Streiks im Gesundheitssektor – Angriffe auf Demonstranten / Proteste von Flughafenbediensteten in Misrata und von Mitarbeitern im Telekommunikationssektor / Frist für Billigung 4plus4-Abkommen durch Parlament und Staatsrat abgelaufen: Staatsrat lehnt Zustimmung weiter ab / Saddam Haftar sucht Unterstützung auch bei Israel und nahm an Treffen mit Netanjahu in den VAE teil /Dabaibas stellvertretender Verteidigungsminister Abdel Salam Zubi und Saddam Haftar führen im Süden Libyens einen Stellvertreterkrieg / Angespannte militärische Sicherheitslage im westlichen Libyen / Arbeitslosigkeit in Libyen über 50 Prozent
Korrektur des Titels: Diese Kurznachrichten beinhalten den Zeitraum vom 10. bis 16. September 2026
Al-Menfi und die Union der libyschen Stämme planen Konferenz in Tripolis: Technokratenregierung und Ältestenrat anstatt 4plus4-Abkommen / Proteste und Streiks im Bildungsbereich, Gesundheitssektor und beim Wachpersonal der Ölfelder /Wachpersonal blockierte die al-Hamada-az-Zawiya-Pipeline – Ölförderung eingeschränkt – Italien befürchtet Schließung der Green-Stream-Gasleitung von az-Zawiya nach Sizilien / Aufruf zur Großdemonstration gegen das 4plus4-Abkommen am 25. September / UN-Sanktionen gegen libysche Akteure wurden nicht verhängt, damit Mitglieder des UN-Sicherheitsrats Druckmittel in der Hand haben / Verwirrspiel um 4plus4-Abkommen: nach Türkeibesuch von Agila Saleh und Takala abgelehnt – im Parlament unter Agila Saleh trotz nicht Erreichens des Quorums angenommen – Konkurrenzkampf der Haftar-Söhne Saddam und Belqasem / Vollstreckung von durch Militärgerichte verhängte Todesurteile im östlichen Libyen / Bewaffnete mit Angriffsdrohnen auf dem Weg nach Sebha festgenommen / Haftar-Militär mit Anschlägen in az-Zawiya in Verbindung gebracht / Ukrainische Drohneneinheit in Misrata stationiert / ‚Fessan-Rebellen‘ erklären südliche Grenzgebiete zu Sudan-Tschad-Niger bis Algerien zum militärischen Sperrgebiet / Khamis Gaddafi und eine Afrikanische Armee / Türkisches Privatflugzeug: Bruchlandung in Misrata / 3. Jahrestag der Dammbruchkatastrophe von Derna / Devisendefizit beträgt fünf Milliarden US-Dollar / Etwa 590.000 sudanesische Kriegsflüchtlinge in Libye
Libysches Gericht spricht Saif al-Islam Gaddafi und hohe Beamte der Gaddafi-Zeit frei / Mord an Saif al-Islam Gaddafi: Vermutliche Täter nach 100 Tagen immer noch auf freiem Fuß / Internationale Petition fordert Aufklärung des Mordes an Saif al-Islam Gaddafi / Zusammenstöße mit dem al-Ittihad-Fußballclub: Dabaibas Regierungssitz brennt / USA versuchen, Spaltung zu managen, anstatt sie zu beenden – Kriegswirtschaft, Korruptionsnetzwerke, bewaffneter Machtzentren und widersprüchlicher Interessen ausländischer Mächte / kein tiefergehender Bruch zwischen Dabaiba und Muslimbrüdern / Bericht der Verwaltungskontrollbehörde zeigt schwere Verstöße und Missstände auf / Wieder Brände in al-Asabia / Wachsende Schuldenkrise / Verschwendung öffentlicher Gelder und massiven Ausgabenerhöhung seit 2011 / Prozess gegen den Milizionär Khalid al-Hischri beginnt in vor dem IStGH in Den Haag / Russland weist darauf hin, dass das IStGH die Verbrechen der NATO-Staaten während der Ereignisse 2011 nie interessierten, ebenso wenig wie die Aufklärung der Morde an Muammar al-Gaddafi und Saif al-Islam GaddafiWeiterlesen
Irankrieg: Im Iran darf sich nicht wiederholen, was in Libyen geschah / Die mutmaßlichen Mörder von Saif al-Islam Gaddafi – Hussam al-Husseini und Schawqi al-Bukusch – nehmen unbehelligt an Hochzeitsfeier in Misrata teil / Attentatsversuch auf Generalmajor Ibrahim asch-Schaqaf / Israel wird Beteiligung am Flugzeugabsturz und am Tod von al-Haddad in der Türkei vorgeworfen / Ukrainisches Militär im westlichen Libyen stationiert: Besorgnis über Stellvertreterkrieg des Westens gegen Russland auf libyschem Gebiet / AFRICOM beginnt Militärübung in Sirte /USA wollen größte libysche Mafia-Clans (Dabaiba und Haftar) vereinen und an der Macht halten: Massad Boulos Plan für Libyen stößt auf Widerstand / Einigung über gemeinsamen Entwicklungshaushalt / Trotz Verfügung, die Aktivitäten einzustellen, liefert Arkano weiterhin Öl ins Ausland / Rückführung von in Italien inhaftierten Jugendlichen gefordert
Jahrestag: Schließung der britischen Stützpunkte am 28. März 1970 / Jahrestag: Am 30. März 2011 starben durch Nato-Bomben erste Zivilisten / Durch ukrainischen Beschuss havarierter Gastanker zunächst gesichert, durch Sturm wieder führerlos / Bericht des Expertengremiums des UN-Sicherheitsrats zu Libyen / Mord an Saif al-Islam Gaddafi: Öffentlichkeit wartet noch immer auf Bekanntgabe von Tätern und Hintergründen / Abschuss des Flugzeugs in der Türkei mit al-Haddad an Bord soll von USA und Israel durchgeführt worden sein / Weitere Zunahme von außergerichtlichen Tötungen / Libysches Wirtschaftstreffen unter US-Schirmherrschaft in Tunis wird von Belqasim Hafar abgelehnt / USA verfolgen in Libyen nur eigene Interessen, indem sie die beiden Familien-Clans unterstützen / Libyen könnte aufgrund wirtschaftlicher, sozialer und militärischer Probleme wieder in Instabilität abdriften / Libyens Institutionen von Cyberattacken bedroht / Enorme Preissteigerungen – insbesondere bei Tomaten und Mehl / Seit 2020 verlor der Dinar achtzig Prozent seines Wertes / Arkano-Ölunternehmen weiter Korruptionsvorwürfen und starker Kritik ausgesetzt / Schwere Sandstürmen fegen durch Libyen – miserable Sichtverhältnisse, Verletzungen und AtemwegserkrankungenWeiterlesen
15. Jahrestag der Nato-Intervention in Libyen / Attackierter russischer Gastanker treibt führerlos vor libyscher Küste / Brand der Scharara-Ölpipeline – al-Fil-Ölfeld stillgelegt / Ende des Ramadan – trauriges Eid al-Fitr-Fest / Unterstützung für Forderung der Familie Gaddafi, Mörder von Saif al-Islam Gaddafi zur Rechenschaft zu ziehen / Nach Verschleppung von Mahdi Abdel-Aati seine sofortige Freilassung gefordert / Bombenanschlag auf al-Madani-Moschee in Misrata / anhaltende Korruption und Misswirtschaft / weiter ansteigende Lebensmittelpreise
Am 19. März 2011 griff die NATO unter dem Vorwand der Durchsetzung von Menschenrechten und des Schutzes der Zivilbevölkerung Libyen an. Es folgte ein achtmonatiger Krieg, an dem sich 44 Länder beteiligten, und in dessen Verlauf der libysche Staat zerstörte wurde. Seither versinkt das Land im Chaos und das libysche Volk bezahlt den Preis für diese westliche Verschwörung.
Der staatliche Ölkonzern NOC ist bankrott, der Libysche Dinar im freien Fall, die Preissteigerungen treiben Libyer in die Armut und der Gesundheits- und Bildungssektor bricht zusammen. In dieser Situation werden auch noch neue Steuern erhoben.
Die korrupten Politiker im Inland machten Libyen in Zusammenarbeit mit ihren ausländischen Komplizen zu ihrem Selbstbedienungsladen. Die Wut der Bürger ist am Kochen. Sie fragen: Wohin verschwanden die Erdöleinnahmen?