von Loïc RAMIREZ (Gastbeitrag)
Die französische Online-Zeitschrift Le Grand Soir (LGS) entsandte (mit Unterstützung ihrer Leser) im Winter 2025/26 die beiden Journalisten Loïc Ramirez und Erwan Briand nach Russland – nach Moskau – und in den vom Krieg gezeichneten Donbass, um einen Film zu drehen. Im Vorgriff auf dessen Veröffentlichung hat Ramirez eine dreiteilige Reisereportage für LGS verfasst, deren Übersetzung ins Deutsche Gela-News hier veröffentlicht.

Wandgemälde in Mariupol,
das die „Befreiung“ der Stadt feiert
Vom Busbahnhof in Donezk aus kann man den Bus oder Marschrutkas (Sammeltaxis) nach Mariupol nehmen. Die Busse fahren etwa stündlich, von morgens bis zum späten Nachmittag. Unsere Ansprechpartnerin Olga erwartet uns dort. Sie ist eine Mitarbeiterin des lokalen Roten Kreuzes und hat eine freie Wohnung gefunden, in der wir für die paar Tage unseres geplanten Aufenthalts wohnen können. Hotels sind rar gesät, und noch nicht alle sind darauf vorbereitet, Touristen aufzunehmen. Aber sie arbeiten daran.


Moussa Ibrahim, Oberst Gaddafis letzter offizieller Sprecher, Journalist und pan-afrikanistischer libyscher Politiker, übt Kritik an der FIFA und an den afrikanischen Fußballverbänden. Er fordert zur Förderung des afrikanischen Sports eine angemessene Beteiligung der afrikanischen Länder an den durch Fußball erzielten Einnahmen, bezahlbare Eintrittspreise sowie eine unabhängige afrikanische Sportpolitik mit eigener Sportförderung.
Das Kapitel „Die letzte Täuschung – Das Kapital wird zu sich selbst“ als Vorabdruck des im Juli 2026 erscheinenden Heftes „Der Notfallkapitalismus in der erfolgreichen Paranoia“ von Fabio Vighi.
In eigener Sache: Reisebedingt werden im Mai Blogbeiträge auf GelaNews nur unregelmäßig erscheinen.
Der sterbende Wal – Sinnbild für die hemmungslose Zerstörung der maritimen Welt und seiner Bewohner. Es sind immer Einzelschicksale, die den Menschen berühren. Das ist der Stoff, aus dem Romane und Filme gestrickt sind. Das erhoffte Happy End – wie auch beim gestrandeten Wal – ist meist nur dem Reich der Fantasie entsprungen.
Der belgische Finanzdienstleister Euroclear hat aktuell durch den von ihm verwalteten und nun eingefrorenen russischen Staatsfonds und den von einigen EU-Ländern gewünschten Zugriff auf dieses Vermögen große Publizität erlangt. Weniger bekannt ist, dass Euroclear bereits 2018 in der Kritik war, weil es auf Wunsch der Europäer unrechtmäßig Zinserträge aus eingefrorenem libyschem Staatsvermögen auf dubiose Konten überwies. Der anschließende handfeste Finanzskandal könnte Belgien im Falle des russischen Staatsvermögens als Warnung gedient haben.
Der erste Nachwende-Präsident Rumäniens blieb auch immer der geheimnisumwittertste. Das lag nicht zuletzt an seiner Rolle beim Sturz des national-kommunistischen Diktators Nicolae Ceaucescu.




