Bei mehreren Angriffen auf das Ölkombinat von az-Zawiya wurden Wasser- und Treibstofftanks getroffen; es brachen schwere Brände aus. Sabotageakte schränkten die Telekommunikation im westlichen Libyen ein und sorgten im Osten für Blackouts in Bengasi. Neben seinen Absprachen mit Milizen wird Dabaiba auch vorgeworfen, Ukrainer und ihre Drohnen nach Westlibyen geholt zu haben.
Kein Zufall dürfte die zeitgleiche Ermordung des Militärgeheimdienstchefs Fawzi al-Mansuri in Bengasi und der Rücktritt des Chefs der Libyschen Zentralbank, Nadschi Issa, sein.
Heftige Milizenkämpfe in az-Zawiya und Surman
Bereits um den 4. August flammten in der Gegend der großen Erdöl- und Erdgasanlagen von az-Zawiya, das etwa 40 Kilometer westlich von Tripolis liegt, Milizenkämpfe auf. Das Zawiya-Kombinat ist eine der wichtigsten Anlagen des libyschen Öl- und Gassektors sowie eine tragende Säule der nationalen Wirtschaft.
Die gewalttätigen Auseinandersetzungen weiteten sich aus; in der Stadt Surman, wo die Miliz von Mohammed Bahrun (alias al-Far) Drohnen einsetzte, gab es Tote und Verletzte, auch unter der Zivilbevölkerung. 1200 Gefangene, zum Teil Schwerkriminelle, konnten aus dem Gefängnis von Surman fliehen, und auch deren Wärter machten sich auf den Weg in ihre Heimatorte.
Drohnenangriffe auf das Erdölkombinat von az-Zawiya
Nachdem sich die Lage in Surman beruhigt hatte, griff in az-Zawiya am 9. August eine Drohne einen Wassertank der Meerwasserentsalzungsanlage an, wobei mehrere Wasserleitungen beschädigt wurden. Am Nachmittag des 10. August erfolgte der schwerste Drohnengriff auf das Zawiya-Kombinat, bei dem ein Öltank mit mehreren Millionen Litern Benzin getroffen wurde. Die riesige Feuersbrunst konnte von den Einsatzkräften nur schwer unter Kontrolle gebracht werden; der Tank brannte komplett aus und stürzte ein. Der Betrieb der Raffinerie musste vorübergehend eingestellt werden und es bestand die große Gefahr, dass der Brand auf weitere Großtanks übergreifen könnte. Auswirkungen auf die Versorgung mit Treibstoff sowohl der Bevölkerung als auch der Elektrizitätsunternehmen werden befürchtet.
Am Abend des 11. Augusts berichtete die National Oil Corporation (NOC), dass die Angriffe auf die Ölanlagen im Ölkombinat Zawiya anhalten. Bei einem fünften Angriff wurde ein Dieseltank durch eine Sprengdrohne beschädigt. Das dadurch ausgelöste Feuer konnte von den Einsatzkräften unter Kontrolle gebracht werden. Ebenfalls am 11. August traf eine Drohne die Ölmisch- und Abfüllanlage, jedoch ohne größere Schäden zu verursachen. Trotz Appellen von Betroffenen und offiziellen Stellen gingen die Angriffe weiter. Insgesamt war das Zawiya-Kombinat fünf Mal Drohnenangriffen ausgesetzt.
Sabotageakte in West und Ost
Am 12. August wurde südlich von az-Zawiya ein Umspannwerk vollständig zerstört, was zu Stromausfällen in weiten Teilen dieses Gebiets führte. Weitere Nachrichten betrafen die Telekommunikationsdienste, wo das Hauptverteilungszentrum des westlichen Libyens am 12. August wegen eines Sabotageaktes erhebliche Ausfälle meldete. In Surman wurde am 13. August die Bahnhofsverwaltung Opfer eines Sabotageakts und in Misrata brach ein Großbrand aus.
Auch aus dem östlichen Libyen wurden Sabotageakte gemeldet. So verschaffte sich eine unbefugte Person Zugang zum Umspannwerk Abu Atni Papsi und schaltete die Stromversorgung ab, was zum Ausfall von 14 Verteilerstationen und einem entsprechenden Blackout in Bengasi führte.
Morde und Rücktritte
Weitere Nachrichten ließen Libyen erbeben. So wurde am Abend des 10. August der Leiter des militärischen Geheimdienstes im östlichen Libyen, Fawzi al-Mansuri, in Bengasi nach dem Verlassen einer Moschee mit einer Autobombe getötet.
Am gleichen Tag erklärte der Chef der Libyschen Nationalbank, Nadschi Issa, seinen Rücktritt; ein Ausdruck des Scheiterns des vom Trump-Vertrauten Massad Boulos eingefädelten gemeinsamen Haushalts der beiden rivalisierenden Regierungen im östlichen und westlichen Libyen. Der Rücktritt von Nadschi Issa ließ den Libyschen Dinar abstürzen, woraufhin das Parlament und der Staatsrat Issa aufforderten, seinen Rücktritt zu überdenken.
Das Abgleiten in ein Sicherheitschaos fällt mit einer äußerst kritischen finanziellen Lage des Landes zusammen, verursacht durch ausufernde Ausgaben und himmelschreiende Korruption.
Suche nach den Verantwortlichen
Wer nun ist für die Drohnenanschläge auf den Öl- und Gaskomplex von az-Zawiya verantwortlich? Einige sehen in den Spannungen zwischen dem Milizenführer Bahrun (alias al-Far), der umgehend die Angriffe verurteilte, und der Dabaiba-‚Regierung‘ den Grund. Ausführender scheint eine Miliz gewesen zu sein, die von Salem al-Latif kommandiert wird und vom Innenminister der Dabaiba-‚Regierung‘, Imad at-Trabelsi, unterstütz wird. Al-Latif, der gemeinsam mit dem Schmuggler Mohammed Kaschlaf (alias al-Gasab) großen Einfluss in der Region hat, habe zusammen mit Achmed az-Zuwari und Malik al-Misawi, die Drohne vom Dila-Gebiet östlich von Zawiya aus gestartet.
Die eingesetzten Drohnen verfügen nur über eine Reichweite von zehn Kilometern, kamen also aus einem Gebiet, das unter der Kontrolle von Dabaiba steht.
Eine weitere Frage betrifft die Herkunft der Drohnen. Vermutet wird, dass die Drohnen von ukrainischen Militärexperten, die sich mit Zustimmung des Premierministers Abdul Hamid Dabaiba im westlichen Libyen aufhalten, bereitgestellt und Milizenmitglieder in deren Handhabung geschult wurden. Inzwischen wurden Forderungen laut, die diplomatischen Beziehungen mit der Ukraine auszusetzen.
Kampf um Geld und Einfluss
Einigkeit herrscht unter den Beobachtern, dass die von den USA geforderte und nun stark forcierte Durchsetzung der Initiative von Massad Boulos, die zu einer gemeinsamen Regierung vom im Osten herrschenden Haftar-Clan mit dem im Westen maßgeblichen Dabaiba-Clan führen soll, der Auslöser für die Gewaltausbrüche ist.
Die Frage dabei ist: Wird Dabaiba die mächtigen Milizen, die er rief, nicht mehr los oder bedient er sich gar immer noch ihrer?
Dabaiba ist zur Sicherung seines Machterhalts Bündnisse mit Milizen eingegangen, deren Haupteinnahmequellen der Treibstoffschmuggel und sonstige kriminellen Aktivitäten sind. Sollten sie wegen der Vereinigung des östlichen und westlichen Militärs aufgelöst werden, würden sie ihre lukrativen Einkünfte verlieren. Die Milizen im westlichen Libyen wollen sich von den beiden Clans Haftar und Dabaiba, die beide selbst im hohem Ausmaß vom Treibstoffschmuggel profitieren, nicht ausbooten lassen.
Massad Boulos‘ US-Plan
Die Bemühungen, die Vereinigung von Ost und West – allerdings unter Ausschluss der libyschen Bevölkerung, Verschiebung von Wahlen auf den Sanktnimmerleinstag und Übergabe der Macht an die beiden korruptesten Clans Libyens – nehmen unterdessen weiter Fahrt auf. Am 6. August hielten in Sirte Vertreter des us-amerikanischen Africa Command (AFRICOM), des italienischen Militärs und des Gemeinsamen libyschen 3plus3-Militärkomitees ein Treffen ab. Und aus der Türkei reiste am 11. August Außenminister Hakan Fidan an, um bei Gesprächen in Tripolis und Bengasi die Bemühungen um Vereinigung der beiden libyschen Regierungen voranzutreiben. Anschließend reiste Fidan nach Kairo weiter.
Befürchtet wird auch, dass das durch die Angriffe ausgelöste Sicherheitschaos als Vorwand dienen könnte, den Boulos-Plan mit Gewalt durchzusetzen. Von den Angriffen waren bisher nur Anlagen betroffen, die der Versorgung der libyschen Bevölkerung dienen, nicht jedoch jene, die die Gas- und Ölexporte von az-Zawiya nach Italien betreffen.
Die Empörung über die Zerstörung wichtiger Infrastruktur, das ein Kriegsverbrechen darstellt, und die Angst vor einem Abgleiten in ein Sicherheitschaos wächst im ganzen Land. Die Bevölkerung fordert Aufklärung und ruft zu Protesten auf
Es scheint, der Trump-Vertraute Massad Boulos hat in Libyen mit seiner in Hinterzimmern ausgehandelten Initiative zur Vereinigung der Macht die Büchse der Pandora geöffnet.
TICKER – 9. Bis 13. August 2026:
9. August
+ LibyaPress: Am 9. August griff in az-Zawiya eine Drohne einen Wassertank der Meerwasserentsalzungsanlage an. Es wurden mehrerer Wasserleitungen beschädigt.
+ Das 3plus3-Gemeinsame Militärkomitee hielt am 6. August in Sirte mit Vertretern des Africa Command (AFRICOM) und des italienischen Militärs ein Sitzung ab. Das Treffen habe im Rahmen der Bemühungen und Vorbereitungen für die Flintlock-Übung 2027 stattgefunden.
10. August 2026
+ LibyaPress: Am Nachmittag des 10. August erfolgte ein Drohnenangriff auf die Ölraffinerie von az-Zawiya. Nachdem Öltanks getroffen wurden, eine Explosion erfolgte und Brände ausbrachen, ertönten Alarmsirenen. (Fotos)
+ RT: Videoaufnahme des brennenden Öltanks.
+ Feuerwehren versuchten, den Brand zu löschen.
+ LibyaPress: Es fand zur Besprechung der Lage in az-Zawiya ein Treffen statt zwischen Abdel Hamid ad-Dabaiba (Premier), at-Trabelsi (Innenminister), Zubi (Verteidigungsbevollmächtiger), an-Namrusch (Generalstabschef), Machmud Hamza (Geheimdienstchef), Abdullah at-Trabelsi (Innenminister), Omar Bugdada (Joint Operations Force/Misrata), Machmud Bin Radschab (Milizenführer/az-Zawiya), Muammar ad-Dhawi Milizenführer/55. Infanteriebrigade/Wirschefana), Ibrahim Dabaiba (Neffe und Berater von Abdel Hamid Dabaiba) und einem Vertreter des Deterrence Force.
[Alle üblichen Verdächtigen an einem Tisch.]
+ Die National Oil Corporation (NOC) veröffentlichte eine Erklärung, in der sie die wiederholten Angriffe auf die Ölanlagen in der Stadt az-Zawiya scharf verurteilte und den höchsten Alarmzustand in der Region aufgrund der Gefährlichkeit der Angriffe auf die Ölanlagen ausrief.
Die Angriffe hätten sich innerhalb der letzten Tage verschärft und bedrohten die Sicherheit der Anlagen, der Mitarbeiter und der umliegenden Gebiete.
„Tank Nr. 1-7 wurde am 8. August direkt von einer Drohne getroffen, was zu schweren Schäden und einem Leck führte.“ Es sei kein Feuer ausgebrochen.
Die Wasserentsalzungsanlage von Zawiya wurde am 9. August von einer Drohne getroffen. Tank Nr. 402T, der für die Lagerung von Benzin vorgesehen ist, wurde am Abend des 10. August direkt angegriffen, was zu einem schweren Brand und dem vollständigen Einsturz des Tanks führte. Die Feuerwehr- und Sicherheitsmannschaften der Raffinerie Zawiya, des Brega-Unternehmens und der benachbarten Ölfirmen sind im vollen Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.“
„Wir erklären den höchsten Alarmzustand in der Region aufgrund der Gefährlichkeit und Häufigkeit der Angriffe auf die Ölanlagen. Wir fordern die zuständigen Behörden zu sofortigem Eingreifen auf, zur Eröffnung einer umfassenden Untersuchung der Umstände der Angriffe, zur Identifizierung und Festnahme der Täter und der Hintermänner sowie deren Überstellung an die Justiz.
Jeder Angriff auf Ölanlagen stellt eine direkte Bedrohung für die Sicherheit und den Schutz des Landes sowie für die Ressourcen des libyschen Volkes dar.“
+ LibyaPress: An den Tankstellen in Tripolis bildeten sich lange Warteschlangen, da mit einer Benzinverknappung aufgrund des Drohnenangriffs gerechnet wird.
+ Die Gemeinde Zawiya Nord richtete einen dringenden Hilferuf an alle zuständigen Stellen: Wir fordern die sofortigen Einsatz von auf Bränden in Ölanlagen spezialisierten Feuerwehrteams. Wir fordern eine erhöhte Einsatzbereitschaft bei allen Sicherheits-, medizinischen und Dienstleistungsstellen der Gemeinde sowie eine Verstärkungen der Feuerwehrteams und Spezialausrüstungen.
+ Büro für Notfallmedizin: Wir weisen die Bürger in der Umgebung der Ölanlagen von az-Zawiya darauf hin, Vorsicht walten zu lassen, sich von den Flammen und dem Rauch fernzuhalten und ihre wichtigen Dokumente in einer leicht zu tragenden Tasche bereithalten.
11. August 2026
+ Khalil al-Hasi (Journalist): Die Miliz unter der Führung von Salem al-Latif, unterstützt vom Innenminister der Dabaiba-‚Regierung‘, Imad at-Trabelsi, griff die Zawiya-Raffinerie mit einer Drohne an.
Salem al-Latif, der gemeinsam mit dem Schmuggler Mohammed Kaschlaf (alias al-Gasab) großen Einfluss in der Region hat, habe zusammen mit Achmed az-Zuwari und Malik al-Misawi, die Drohne vom Dila-Gebiet östlich von Zawiya aus gestartet.
Früher kontrollierte al-Gasab die az-Zawiya-Raffinerie, wurde dann aber auf die internationale Sanktionsliste des UN-Sicherheitsrats gesetzt.
+ Die NOC gab am Vormittag bekannt, dass ein neuer Drohnenangriff auf die Ölraffinerie von az-Zawiya stattgefunden hat. Diesmal sei die Ölmisch- und Abfüllanlage das Ziel gewesen. Es wurde jedoch kein Schaden verursacht.
Die NOC drohte mit der Ausrufung des Notstands aufgrund höherer Gewalt und der vollständigen Einstellung des Betriebs.
Die Ölanlagen in der gesamten Region seien bedroht. Ein Eingreifen der zuständigen Behörden sei dringend erforderlich.
+ Die Miliz zur Bekämpfung von Sicherheitsbedrohungen, Kommando Mohammed Bahrun (alias al-Far), verurteilte den Angriff auf die Treibstofftanks der Zawiya-Raffinerie und bezeichnete ihn als kriminelle Handlung.
Der Angriff auf lebenswichtige Anlagen und staatliche Ressourcen sowie die Bedrohung der Sicherheit der Bürger werde nicht toleriert.
„Wir werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um Wiederholungen solcher Angriffe zu verhindern.“
+ Der Parlamentsausschuss für Energie und natürliche Ressourcen verurteilte den Angriff auf die Raffinerie in az-Zawiya und forderte alle Parteien auf, diese Ressourcen nicht in Konflikte hineinzuziehen.
Die Zawiya-Raffinerie sei eine der wichtigsten Anlagen im Öl- und Gassektor und eine tragende Säule der nationalen Wirtschaft.
Die zuständigen Sicherheitsbehörden müssten unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Ölanlagen ergreifen.
+ Das Öl- und Gasministerium der Dabaiba-‚Regierung‘ verurteilte die gezielten Angriffe auf die Ölanlagen von Zawiya und forderte eine umfassende Untersuchung zur Aufklärung der Drohnenangriffe.
Die Identität der Täter und ihrer Unterstützer müsse festgestellt und diese einer abschreckenden Strafe zugeführt werden.
+ General Electric Company (GECOL): Die weitreichenden Folgen können sich direkt auf das System der Stromerzeugung auswirken.
+ Sicherheitsdienst für Ölförderanlagen: Öl- und Gasanlagen sind keine Schauplätze für Kämpfe, Abrechnungen oder bewaffnete Konflikte, sondern nationale Einrichtungen, die allen Libyern gehören. Ihr Schutz sei eine nationale und sicherheitspolitische Verantwortung, die keine Nachlässigkeit oder Leichtfertigkeit dulde.
Es sei unerlässlich, öffentliches und privates Eigentum vor feindseligen oder sabotierenden Handlungen zu bewahren.
+ LibyaPress: Die Öltankbrand konnten noch nicht gelöscht werden. Das Kühlsystem im Nebentank des brennenden Tanks sei ausgefallen. Die Feuerwehr wolle nun versuchen, mit Schaum zu löschen.
Schüsse seien in der Nähe des Ghat ar-Ruman Gebiets zu hören gewesen.
+ Mustafa Sanella (ehemaliger NOC-Vorsitzender): Die Zawiya-Raffinerie und die Ölanlagen gehören allen Libyern und sind die Hauptquelle ihrer Einnahmen.
Die Instandsetzung der beschädigten Tanks erfordere Zeit, Geld und viel Arbeit.
+ Milud Attiya (Brennstoffkrisenkommission der Dabaiba-‚Regierung‘): Der Brennstoffvorrat im Lager von Tripolis ist ausreichend.
Bezüglich der Versorgung von Tripolis gebe es derzeit keine Bedenken, aber es könnte Auswirkungen auf die westliche Region und die Bergregion geben.
+ Achmed al-Maslati (Brega Oil Marketing Company): Der Angriff auf die Raffinerie hat die Lagerbestände des Unternehmens beeinträchtigt.
In dem abgebrannten Tank befanden sich etwa 17 Millionen Liter Benzin. Der Tank wurde komplett zerstört und kann nicht mehr repariert werden.
Im Moment (ca. 13 Uhr) brennt das Feuer immer noch und die Feuerwehr kühlt die angrenzenden Tanks mit Wasser.
Vom Öllager in Zawiya werden die Tankstellen von Dschanzur bis Ras Dschadir sowie Gebiete im Südwesten und Städte in den hinteren Bergen versorgt.
+ Schutztruppe der Ölanlagen: Die Ölanlagen gehören dem libyschen Volk und sind nicht im Besitz irgendeiner Partei oder Fraktion; jede Gefährdung derselben stellt einen Angriff auf die nationale und wirtschaftliche Sicherheit dar, angesichts der enormen Bedeutung dieser Anlagen bei der Bereitstellung von Treibstoff, der Bedeutung für die Volkswirtschaft und das tägliche Leben der Bürger.
+ LibyaPress: Gegen 14 Uhr griffen erneut zwei Drohnen die Zawiya-Anlagen an.
Das us-amerikanische Unternehmen GE, das die Schäden aus den Kämpfen im vergangenen Mai reparieren sollte, hat die Anlage verlassen.
Die neuerlichen Schäden betrafen das Löschsystem des Kraftwerks, und eine weitere Drohne stürzte in der Nähe des Haupttreibstofftanks ab, der das Kraftwerk versorgt.
Einige Bewohner in der Nähe der Zawiya-Raffinerie wurden aufgrund der dichten Rauchentwicklung evakuiert.
+ Abdullah al-Lafi traf in seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber der „libyschen Armee“ (West) in der Stadt az-Zawiya mit Milizenführern sowie mit Sicherheits- und Militärführern zusammen, um die Folgen des Brandes zu erörtern.
Die Anwesenden betonten die Notwendigkeit, die Ursachen der Spannungen zu beseitigen und den inneren Frieden zu wahren, den sozialen Zusammenhalt der Stadt zu stärken und die Verantwortung der Sicherheits- und Militärinstitutionen für den Schutz ihrer Sicherheit und Stabilität zu bekräftigen.
+ Achmed al-Maslati (Ölvermarktungsgesellschaft Brega): Am Spätnachmittag konnte der Betrieb im Öllager von Zawiya wieder aufgenommen werden. Sowohl Kraftwerke als auch Vertriebsunternehmen würden wieder mit Benzin beliefert.
+ LibyaPress: Abends gegen 18 Uhr wird von einem erneuten Drohnenangriff auf die Zawiya-Raffinerie berichtet.
Es sollen Schäden an einem Treibstofftank entstanden sein.
+ NOC: Die Angriffe auf die Ölanlagen im Ölkombinat Zawiya halten weiter an.
Das Dach des Dieseltanks Nr. 4/4 war das Ziel des fünften Angriffs mit einer für Sprengungen präparierten Drohne.
Der Tank wurde beschädigt und es brach ein Feuer aus, das von der Einsatzkräften unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Dieser fünfte Angriff erfolgte, nachdem der Betrieb in der Raffinerie wieder aufgenommen worden war.
+ NOC: Die Einsatzteams konnten alle Brände unter Kontrolle bringen.
+ Eine Arbeitsgruppe der Generalstaatsanwaltschaft kam nach az-Zawiya, um die Ermittlung aufzunehmen.
+ Abdul Hamid Dabaiba: Wir werden die Verantwortlichen für diesen Angriff ausfindig machen und sie zur Rechenschaftspflicht ziehen. Niemand werde durch seine Position, seinen Status oder seinen Einfluss geschützt.
Der Brand sei vollständig gelöscht, während die Spezialteams mit den Kühlungs-, Sicherungs- und technischen Überwachungsarbeiten fortfahren, um die Stabilität des Standorts zu gewährleisten.
+ Anadolu (Türkei): Außenminister Hakan Fidan unternimmt eine zweitägige offizielle Reise nach Libyen; er besuchte Tripolis und Bengasi.
Die Reise befasste sich mit der Stärkung der türkisch-libyschen Beziehungen auf Basis historischer brüderlicher Bande zum gegenseitigen Nutzen in verschiedenen Bereichen.
Fidan tauschte sich über die Sichtweise zur aktuellen Entwicklung im politischen Prozess aus und betonte die Bedeutung der Stabilität in Libyen. Die türkische Aufmerksamkeit richte sich auf die us-amerikanischen Initiativen sowie den politischen Prozesses der Vereinten Nationen.
Die Türkei stehe im Mittelpunkt der diplomatischen Bemühungen, die beiden Regierungen in Libyen zu vereinen. Der türkische Außenminister Hakan Fidan reiste nach Abschluss seines Treffens in Bengasi nach Kairo weiter.
12. August 2026
+ General Electricity Company (GECOL): Ein Umspannwerk südlich von Zawiya wurde bei einem Drohnenangriff vollständig zerstört. Dies führte zu Stromausfällen in weiten Teilen des Gebiets.
Die jüngste Sicherheitseskalation habe auch die Einrichtungen des 1.300-Megawatt-Kraftwerks Zawiya betroffen und die Wartungsarbeiten an einer der wichtigsten Stromerzeugungsanlagen des Landes unterbrochen.
+ Honoratioren und Bewohner aus Tadschura: Wir sind bereit einzugreifen, um den Konflikt zwischen den Brüdern zu beenden und die guten Beziehungen wiederherzustellen.
„Wir würden alles tun, um zur Verbesserung der Lage in az-Zawiya beizutragen. Wir akzeptieren weder das Töten noch das Anzünden noch die Zerstörung in unseren Städten und die Vernichtung der Lebensgrundlage der Libyer.“
+ Mohammed Bahrun (alias al-Far): Die systematischen Angriffe auf die Wasser-, Strom- und Ölvorräte richten sich direkt gegen jeden Bürger in az-Zawiya sowie gegen seine Lebensgrundlagen, seine Sicherheit und seine Stabilität.
Dies verpflichte alle, den Ursachen nachzugehen und die Hintergründe aufzudecken, unabhängig davon, wer dahinter steckt.
+ Die Einwohner von az-Zawiya hielten vor dem Hauptquartier der Militärpolizei eine Protestkundgebung ab.
In der Stadt herrsche ein beispielloser Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung, was die Grundversorgung der Bürger gefährde, da lebenswichtige Einrichtungen wie die Raffinerie von az-Zawiya, das Elektrizitätswerk und das Wasserwerk ins Visier genommen wurden.
„Wir fordern die staatlichen Stellen auf, Ermittlungen durch den Generalstaatsanwalt und die Justizbehörden einzuleiten und die Sicherheitsbehörden dazu anzuhalten, lebenswichtige Einrichtungen zu schützen.“
+ Mohammed Ahneisch (Abgeordneter): Die gezielten Angriffe auf die Raffinerie von az-Zawiya und lebenswichtige Einrichtungen sind beispiellos.
Oberste Priorität müsse die Beendigung der Kämpfe und der Schutz der lebenswichtigen Anlagen haben.
Die Dabaiba-‚Regierung‘ habe die Augen verschlossen und sich gegenüber den dortigen Geschehnissen desinteressiert gezeigt und tue so, als sei az-Zawiya nicht zu Libyen gehörig.
+ As-Sanusi Ismail (Staatsrat): Das Neue an der Gefahr in az-Zawiya ist der Einsatz von ferngesteuerten Waffen. Seit 2011 leide die Region unter einem erheblichen Sicherheitsvakuum.
Die Lage in az-Zawiya sei sehr komplex, da die rivalisierenden Milizen sich der Kontrolle durch das Verteidigungs- oder das Innenministerium entziehen. Ein Fortbestehen dieser Situation könnte möglicherweise den Zusammenbruch der gesamten libyschen Wirtschaft zur Folge haben.
Libyen brauche eine nachhaltige Lösung, möglicherweise unter der Schirmherrschaft der UN-Mission.
+ Massud Suleiman, Vorstand der NOC: Wir haben große Mengen an Benzin verloren. Der Tank müsse wieder aufgebaut werden; es gebe keine Speicherkapazitäten außer denen in az-Zawiya.
+ Libysche Telefongesellschaft: Das Hauptverteilungszentrum im westlichen Gebiet fiel am 12. August einem Sabotageakt und einem Brand zum Opfer, der zu erheblichen Schäden und Schwankungen in den Kommunikationsdiensten führte.
Die Reparatur- und Wartungsarbeiten seien vor Ort noch im Gange.
+ In der Nacht zum 13. August brach nahe eines Schrottplatzes in Misrata ein Großbrand aus.
+ In Surman fiel die Bahnverwaltung Sabotageakten zum Opfer und es wurde deren Gebäude beschädigt. Diese Aggressionsakte wurden von der Gemeinde Surman verurteilt.
„Wir rufen die Bürger dazu auf, Verantwortungsbewusstsein zu zeigen und sich nicht zu derartigen Handlungen hinreißen zu lassen, die öffentliches Eigentum beschädigen oder die Sicherheit gefährden.“
+ In der Nacht zum 13. August kam zu einem schweren Angriff auf ein Kraftwerk in Bu Atni Papsi, der zum Ausfall von 14 Verteilerstationen in Bengasi führte.
Das Ministerium für Elektrizität der Hammad-Parallelregierung in Bengasi erklärte, ein Bürger sei durch einen gesicherten Kabelkanal in eine Verteilungsstation mit 11 kV-Spannung eingedrungen und habe die Stromversorgung abgeschaltet, was zum Stromausfall in zahlreichen Stadtbezirken Bengasis führte.
+ Nationale Menschenrechtsinstitution: Angriffe auf Kraftwerke, Wasser- und Energienetze sowie zivile, medizinische und Öl-Einrichtungen und Angriffe auf Stadtviertel und Wohngebiete stellen Kriegsverbrechen dar. Sie unterliegen strengen Grundsätzen des humanitären Völkerrechts. Anlagen auf Ölanlagen gelten grundsätzlich als Angriffe auf zivile Objekte, wenn dies zu einer Umweltkatastrophe oder unverhältnismäßigen Schäden für die Zivilbevölkerung führt.
„Wir fordern alle Parteien in der Stadt az-Zawiya auf, davon abzusehen, Wohngebiete für militärische Zwecke zu nutzen oder zivile und medizinische Einrichtungen sowie Wohnviertel anzugreifen.“
+ Libysche Vereinigung für politische Gefangene: Angriffe auf Ölanlagen oder lebenswichtige staatliche Einrichtungen stellen einen direkten Angriff auf die Interessen des libyschen Volkes sowie in dessen wirtschaftliche und existenzielle Sicherheit dar.
„Wir machen die Dabaiba-‚Regierung’ und die ihr unterstellten Behörden rechtlich und national verantwortlich für Angriffe auf die Ressourcen und Institutionen des Landes.
Wir rufen die Bürger, die zivilgesellschaftlichen Organisationen und die nationalen Kräfte dazu auf, friedlich zu demonstrieren, um ihre Ablehnung von Gewalt, Chaos und der Missachtung staatlicher Ressourcen zum Ausdruck zu bringen.“
Straflosigkeit sowie fehlende Ehrlichkeit und Rechenschaftspflicht seien mit die gefährlichsten Ursachen für das Fortdauern der libyschen Krise.
+ Mohammed Bouisir (Politberater): Der Konflikt in az-Zawiya ist ein Kampf um den Ölschmuggel und den Schwarzmarkthandel.
40 Prozent des für Libyen bestimmten Kraftstoffs gelangen gar nicht erst ins Land, sondern werden zugunsten der im Osten und Westen dominierenden Parteien geschmuggelt, ohne jegliche Abrechnung oder Kontrolle.
Was in Zawiya geschah, sei das Ergebnis eines Konflikts um die Beute aus dem Ölschmuggel. Der Einsatz von Drohnen spiegle das Sicherheitschaos in Libyen wider, was sich äußerst negativ auf die Grundversorgung der Bürger ausgewirke.
Dabaiba bleibe nichts anderes übrig, als mit den Milizen zu lavieren, um seine Macht zu erhalten, da diese Milizen die Lage faktisch kontrollieren.
Er könnte selbst in die Kämpfe in Zawiya verwickelt sein – im Rahmen seiner Versuche, sich neu zu positionieren und Allianzen mit den Milizen zu schmieden. Die libyschen Bürger zahlten dafür den Preis in Form von Strom- und Wasserknappheit.
+ Mohammed Schaaban al-Mardas (ehemaliger Botschafter): Die Eskalation des Konflikts zwischen den Milizen in az-Zawiya und allgemein im Westen des Landes ist auf die Befürchtungen einiger dieser Milizen zurückzuführen, die sich von regionalen Veränderungen und Initiativen bedroht sehen.
Die Verantwortung trage hauptsächlich die Dabaiba-‚Regierung‘ und dessen Verteidigungsministerium. Denn wie sei es möglich, dass Drohnen in Zawiya zum Einsatz kamen?
Die in az-Zawiya eingesetzten Drohnen hätten nur eine Reichweite von zehn Kilometern. Dies bedeute, sie stammten aus einem Gebiet, das unter Dabaibas Kontrolle stehe. Dabaiba sei es gewesen, der den Ukrainern die Tür öffnete, damit sie Drohnen in den Westen des Landes bringen und mit den Milizen zusammenarbeiten konnten – mit dem Ergebnis, dass seine Regierung keine Kontrolle über diese Drohnen hat.
Dabaiba habe auch keine Versuche unternommen, die Ölunternehmen zu schützen, indem er ihnen Störsender zur Verfügung stellte.
Dabaiba versuche, diese terroristischen Operationen zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen, um seine Macht zu sichern, indem er von seinen Allianzen mit den Milizen profitiert.
+ Stimme der Gerechtigkeit: Die Drohnenangriffe auf Öl- und lebenswichtige Einrichtungen müssen umfassend aufgeklärt werden, insbesondere die Herkunft der Drohnen und die eventuelle Verwicklung ukrainischer Experten. Die Frage ist, wer diese Drohnen bereitgestellt und die Einsatzkräfte geschult hat.
Bis zum Abschluss der Ermittlungen und der Schadensfeststellung werde die Aussetzung der diplomatischen Beziehungen zur Ukraine gefordert.
„Wir rufen die Libyer dazu auf, in Tripolis, Zawiya und allen libyschen Städten unverzüglich und friedlich zu demonstrieren, um eine Rechenschaftspflicht der Verantwortlichen und den Schutz der Ressourcen zu fordern.“
+ Verteidigungsministerium der Dabaiba-‚Regierung‘: Der Angriff auf die Ölanlagen und vitalen Einrichtungen in Zawiya ist ein systematischer feindseliger Akt, hinter dem Parteien stehen, die mit Unterstützung und Anstachelung von externen Akteuren darauf hinarbeiten, die Sicherheit des Landes zu untergraben, um es in einen Sumpf aus Gewalt, Chaos und Konflikt zu ziehen.
+ Massad Boulos (Berater und Verwandter von Trump) verurteilte die Angriffe auf die az-Zawiya-Raffinerie und die Ermordung des Militärgeheimdienstchefs Fawzi al-Mansuri in Bengasi, verlor aber kein Wort über die Milizenkämpfe in Surman.
Die Zawiya-Angriffe unterstrichen die Notwendigkeit einheitlicher und professioneller Militär- und Sicherheitsinstitutionen, die in der Lage seien, die Sicherheit des libyschen Volkes zu gewährleisten. Die Spaltung müsse überwunden werden.
+ Einwohner der Gemeinden von az-Zawiya al-Kubra: Wir verkünden die Organisation einer friedlichen Protestkundgebung und einer Arbeitsniederlegung als Ausdruck der Ablehnung der fortgesetzten Aggression. Die Bewohner hätten das Recht auf ein Leben in Sicherheit.
„Wir fordern den Generalstaatsanwalt, die Militärstaatsanwaltschaft, den Stabschef und die Sicherheits- und Justizbehörden auf, dringend eine Untersuchung hinsichtlich der Angriffe, denen die Stadt ausgesetzt war und noch immer ausgesetzt ist, einzuleiten.
Wir fordern die Aufdeckung der verantwortlichen Stellen und Personen und ihre ausnahmslose Vorführung vor Gericht.“
Die Bewohner von az-Zawiya betonten, an der Einheit Libyens und seiner Stabilität festhalten. Das Schweigen des Staates angesichts der wiederholten Angriffe kann nicht andauern. Die Verantwortung für den Schutz der Bürger obliege den Institutionen des Staates.
„Wir fordern den Stabschef auf, die Stadt Al-Zawiya zu besuchen und sich mit ihren Bevölkerungsgruppen zu treffen, um eine radikale Lösung für die Krise zu finden.“
13. August 2026
+ LibyaPress: Eine Drohne stürzte in einen Kinderbecken in einem Haus nahe der Lagers der 111. Brigade (Kommando von Abdul Salam Zubi/Verteidigungsbevollmächtiger von Dabaiba) und des Flughafens. Ein 7-jährigen Mädchen wurde verletzt.
+ Mohammed Sauwan (Moslembruder/Demokratische Partei): Der Angriff auf kritische Infrastruktur ist eine gefährliche Eskalation, die auf das Abgleiten in ein Sicherheitschaos hinweist und mit einer äußerst kritischen finanziellen Lage des Landes zusammenfällt, ausgelöst durch den Kursverlust des Libyschen Dinars, ausufernden Ausgaben und Korruption.
Diese Entwicklungen stellten ein Scheitern der sogenannten einheitlichen Haushaltsführung dar und offenbarten die Unfähigkeit der Regierung in Tripolis, ihre Verantwortung wahrzunehmen.
Das Parlament und der Staatsrat hätten sich aus dem politischen Geschehen zurückgezogen und seien nicht in der Lage, die nationale Krise zu bewältigen.
„Wir rufen das libysche Volk dazu auf, diese Situation nicht länger hinzunehmen und der Spaltung und dem Chaos ein Ende zu setzen.“
+ Sozialrat der Gulad-Saqr-Stämme in az-Zawiya: Drohnenangriffe auf staatliche Einrichtungen, Ölanlagen und Treibstofftanks stellen eine direkte Gefahr für die Sicherheit der Bürger, der lebenswichtigen Einrichtungen und der nationalen Wirtschaft dar.
„Wir fordern dringend eine transparente Untersuchung, um die Umstände dieser Angriffe aufzudecken, die Verantwortlichen zu ermitteln und sie gemäß dem Gesetz zur Rechenschaft zu ziehen, sowie die Ergreifung aller notwendigen Maßnahmen zum Schutz der lebenswichtigen Einrichtungen und dem Leben der Bürger.“
+ RT: „In Libyen nimmt die Gewalt gegen kritische Energieinfrastruktur zu. Am Mittwoch zerstörte ein Drohnenangriff ein Umspannwerk in Zawiya westlich von Tripolis und verursachte Stromausfälle. Zuvor waren bereits mehrfach Einrichtungen des wichtigen Öl- und Gasstandorts angegriffen worden.
Besonders betroffen ist der Ölkomplex von Zawiya. Die staatliche Ölgesellschaft NOC meldete allein in den vergangenen Tagen fünf Angriffe mit sprengstoffbeladenen Drohnen auf die Infrastruktur, insbesondere auf Treibstofflager. Auch eine nahe gelegene Meerwasserentsalzungsanlage wurde angegriffen.“
+ GeopoliticalDesk: „Libyens erzwungene Neuorientierung: Die Systeme, die einst den Status quo in Libyen aufrechterhielten, beginnen nun zu versagen, während im Rahmen der Boulos-Initiative versucht wird, einen neuen Status quo zu schaffen. Doch die gegensätzlichen Bestrebungen, Fortschritte zu erzielen und den Status quo zu bewahren, stehen zunehmend im Widerspruch zueinander – manchmal mit gewalttätigen Folgen.“





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