In Libyen brodelt es nicht mehr, sondern es brennt: Drohnenangriffe in az-Zawiya setzen Treibstofftanks in Brand / Militärgeheimdienstchef in Bengasi durch Autobombe getötet / Nadschi Issa tritt als Chef der Libyschen Zentralbank zurück / Bemühungen um eine „Ein-Libyen-Politik“ –Türkischer Außenminister in Tripolis, Bengasi und Kairo / Wirtschaft im freien Fall / Finanzielle Lage untragbar / NOC-Schulden aus den Jahren 2024 und 2025 betragen 25 Milliarden Dinar / Korruption und Misswirtschaft im Bereich Kraftstoffe beispiellos / Libyen Haupttransportweg für Kokainschmuggel / Europa will Libyen als Drittland in ein Zentrum für die Abschiebung von afrikanischen Migranten umwandeln
Bei mehreren Angriffen auf das Ölkombinat von az-Zawiya wurden Wasser- und Treibstofftanks getroffen; es brachen schwere Brände aus. Sabotageakte schränkten die Telekommunikation im westlichen Libyen ein und sorgten im Osten für Blackouts in Bengasi. Neben seinen Absprachen mit Milizen wird Dabaiba auch vorgeworfen, Ukrainer und ihre Drohnen nach Westlibyen geholt zu haben.
Angespannte militärische Lage in Tripolis / Weitere Freitagsdemonstrationen angekündigt / Premier Dabaibas Situation prekär / UN-Mission in Bedrängnis / Ausländische Mächte kämpfen um Einfluss
Nachdem die Milizenkämpfe in Tripolis eskalierten, ist eine brüchige Waffenruhe in Kraft. Auch nach den Schüssen auf Demonstranten halten Proteste gegen die Dabaiba-‚Regierung‘ an. Das Ausland zeigt sich besorgt.




