Wie erwartet, strömten in diesem Jahr in der Nacht zum 1. September in vielen Städten und Gemeinden Libyens riesige Menschenmengen auf die Straßen und Plätze, um an den Revolutionsfeiern teilzunehmen, zu denen auch Aischa al-Gaddafi, Tochter des ermordeten Revolutionsführers Oberst Muammar al-Gaddafi und Schwester von Saif al-Islam, aufgerufen hatte.
Einen zusätzlichen Grund für den hohen Mobilisierungsgrad waren der Protest gegen die Ermordung von Saif al-Islam Gaddafi Anfang des Jahres sowie die sich ständig verschlechternden Lebensbedingungen, steigende Preise, Strom- und Treibstoffknappheit sowie Trinkwasserprobleme. Auch der Verrat an der libyschen Bevölkerung und an der versprochenen Demokratie durch die UN-Mission gab den Gedenkfeiern Auftrieb. Der UN-Mission wird vorgeworfen, mit dem Trump-Vertrauten Massad Boulos zu klüngeln und den US-Plan zur Teilung der Macht zwischen dem Dabaiba-Clan im Westen und dem Haftar-Clan im Osten zu unterstützen.
Bereits einige Tage vor dem 1. September wurden Straßen und Plätze, insbesondere in Bani Walid und Tripolis, mit grünen Fahnen geschmückt. T-Shirts mit Symbolen und Slogans der Gaddafi-Zeit und Fotos von Muammar, Saif al-Islam und Aischa Gaddafi fanden reißenden Absatz. Auch Aischa Gaddafi hatte zum gemeinsamen Gedenken an die Fatha-Revolution von 1969 aufgerufen.
Am Abend des 31. August gab es kein Halten mehr. Anhänger der Dschamahirya und von Gaddafi-Getreuen fluteten in vielen Städten und Dörfern die Straßen und Plätze, Revolutionslieder singend, grüne Fahnen schwingend, während Autorkorsos Hupkonzerte veranstalteten. Es wurden Feuerwerke gezündet und die Fotos von Mitgliedern der Gaddafi-Familie hochgehalten. Die Feiern dauerten bis spät in die Nacht.
Bereits in den Wochen vor der Revolutionsfeier nahmen bewaffnete Milizen in Tripolis Aufstellung, um die Gaddafi-Anhänger einzuschüchtern und sie von der Teilnahme an den Feierlichkeiten abzuhalten. Tatsächlich kam es in der Nacht zum 1. September zu sehr unschönen Vorfällen, so als in Tripolis Frauen, die mit grünen Fahnen zu den Feierlichkeiten unterwegs waren, von den Plätzen verdrängt und von Bewaffneten verschleppt wurden; oder als in al-Chums viele Teilnehmer der Feiern verhaftet und deren Fahrzeuge in Brand gesteckt wurden. In einer Reihe von Orten kam es zu massiven Repressionen, so in Misrata und Sirte, so dass Feiern erst gar nicht durchgeführt werden konnten.
Sollte in bestimmten Kreisen die Hoffnung bestanden haben, dass die Ermordung von Saif al-Islam Gaddafi die grüne Dschamahirya-Bewegung schwächte, so kann dieses Wunschdenken angesichts des kraftvollen und mutigen Zuspruchs der libyschen Bevölkerung am 1. September 2026 begraben werden. Der Wunsch der Menschen nach einem geeinten, souveränen und auch stolzen Libyen war nie stärker als heute. Und auch der Ruf nach Aufklärung über die Umstände des Mordes an Saif al-Islam werden, anstatt zu verklingen, immer lauter.

Bani Walid
*Stimmen zu den Revolutionsfeiern
+ Aischa al-Gaddafi: Der große Festtag der al-Fatah-Revolution naht. Weder die Trauer des Verlusts noch die Bitterkeit über den Verrat werden unsere Entschlossenheit schwächen oder unseren Willen brechen. Der Tod wird die Geschichte der Helden nicht auslöschen, denn sie stehen für eine Idee, und Ideen sterben nicht. Das Volk mit all seinen Männern und Frauen seien Söhne und Töchter des Märtyrers Muammar al-Gaddafi.
Aischa al-Gaddafi rief die Libyer dazu auf, gemeinsam mit ihr in ihren Häusern, Städten, Dörfern und auf den Plätzen zu feiern. Sie schloss mit den Worten: „Mit Gottes Hilfe feiern wir gemeinsam dieses unvergängliche Gedenken auf dem Boden eines einzigen Vaterlandes, mit geeintem Herzen und geschlossenen Reihen.“

Aischa al-Gaddafi
+ Ali Musbah Abu Sabiha (Präsident des Obersten Rates der Stämme und Städte im Fessan): Die Feierlichkeiten zum Jahrestag der al-Fatah-Revolution werden aufgrund der Ermordung von Saif al-Islam großen Schwung gewinnen. Anhänger des Gaddafi-Regimes im Allgemeinen, und insbesondere die Anhänger von Saif al-Islam, werden stark in auf den Straßen und Plätzen vertreten sein, um zu widerlegen, dass sein Tod die Massenbewegung geschwächt hat. Die vermehrte Teilnehmerzahl lasse sich auch auf die Krisen zurückführen, die das Land erlebt.
Bestimmte Parteien könnten versuchen, die Feiern zu sabotieren, um sie zu verhindern.
+ Zusammenschluss der Getreuen von Saif al-Islam Gaddafi: Die Feier des 57. Jahrestags der Septemberrevolution sollte von der Forderung begleitet werden, die Wahrheit über die Umstände des Verbrechens der Ermordung von Saif al-Islam aufzudecken.
Es bleibe die Frage: Wer hat Saif al-Islam verraten? Wer hat den Befehl erteilt? Wer hat ihn ausgeführt? Und warum wird die Wahrheit nicht bekannt?
Sein Andenken verlange den Ruf nach Wahrheit; ein Vertuschen des Verbrechens werde abgelehnt: „Wir werden Saif al-Islam nicht vergessen. Wir werden nicht akzeptieren, dass der Fall zu den Akten gelegt wird, bevor die Wahrheit bekannt ist und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.“
„Aus den Häusern und Städten und Dörfern und Plätzen heraus sollen sich unsere Stimmen vereinen, um den 57. Jahrestag der Fatah-Revolution zu begehen, die grüne Fahne zu hissen und nach der Wahrheit zu verlangen, denn die Wahrheit verjährt nicht. Und das Blut der Märtyrer steht nicht für Kapitulation.“
+ Al-Mabrouk Abu Amid (ehemals Oberster Rat von Wirschefana) anlässlich des Revolutionstags: Die Revolution vom 1. September 1969 war eine Revolution des Volkes, deren Anführer Offiziere und Soldaten der libyschen Armee waren, und die Massen schlossen sich ihnen an – ohne Einmischung von außen und ohne Eingreifen der NATO. Es wurde dabei kein einziger Tropfen Blut vergossen.
+ Mustafa al-Fituri (Autor): Die Revolutionsfeiern werden in diesem Jahr wegen des Zorns über die Ermordung von Saif al-Islam Gaddafi größer ausfallen. In Regionen wie Bani Walid, dem Südwesten Libyens, Sebha und der Region Dschufra seien umfangreiche Vorbereitungen im Gange.
Die intensive Sicherheitspräsenz in Tripolis seit zwei Wochen, größtenteils durch bewaffnete Milizen, soll die Gaddafi-Anhänger einschüchtern und sie von der Teilnahme an den Feierlichkeiten abhalten.
+ Abdulaziz Aghnia (Politanalyst): Im Februar 2011 wurde das ganze Land zerstört. Es wurde alles aufgegeben, was der September 1969 und die Revolution vom 1. September aufgebaut hatten. Das Land wurde um viele Jahre zurückgeworfen.
Während der September-Revolution habe man sich bemüht, die staatlichen Institutionen zu erhalten – ganz im Gegensatz zu dem, was im Februar geschah, wodurch das Chaos ganz Libyen nicht nur auf politischer Ebene, sondern auf staatlicher Ebene erfasste.
Im September 1969 gab es auch keine politische Entmachtung, und die Fachkräfte wurden nicht wie im Februar 2011 ausgeschlossen als jeder entmachtet wurde, der mit der Septemberrevolution in Verbindung stand, das betraf auch wichtige Fachkräfte.
In den letzten 16 Jahren wurde in Libyen keinerlei Infrastruktur aufgebaut; der beste Beweis dafür sei der Stromsektor, unter dessen Problemen die Bürger trotz Milliardenausgaben leiden.
„Gaddafi und seine Söhne sind gegangen und haben nichts mitgenommen, aber sie haben Libyen eine Geschichte hinterlassen und Institutionen, auf denen das Land bis heute beruht.“
+ Partei at-Tadschammu al-Watani: Die Revolution vom 1. September ist ein bedeutendes historisches Ereignis in der Geschichte unseres Landes, das nicht aus dem kollektiven Gedächtnis der Nation ausgelöscht werden darf.
Der Jahrestag der Revolution vom 1. September solle als Gelegenheit für Toleranz und Annäherung genutzt werden. Vielfalt und Pluralismus seien eine Quelle der Stärke. Eine echte nationale Versöhnung basiere nicht auf Ausgrenzung oder Leugnung des Anderen, sondern auf der Anerkennung der gleichberechtigten Staatsbürgerschaft und dem Respekt vor der Geschichte.
+ Said Mohammed Wuniss (Staatsrates): Das Blockieren der Anhänger dieser Bewegung oder der Versuch, sie daran zu hindern, sich zu äußern, ist ein Beweis dafür, dass die Gegner eine totale Pleite hingelegt haben. Weder die sogenannte Februar-Bewegung (Lager der Moslembrüder), noch die Würde-Bewegung (Haftar-Lager) konnten die Kontrolle übernehmen.
+ Die UN-Mission wurde aufgefordert, auf die Stimme des libyschen Volkes in den verschiedenen Städten und Dörfern zu hören und den Willen der Libyer bezüglich der Zukunft ihres Landes zu berücksichtigen. Das libysche Volk brauche niemanden, der in seinem Namen spricht, sondern jemanden, der ihm zuhört und seinen Willen respektiert.
„Wir lehnen es ab, dass uns irgendwelche Pfade oder Abkommen aufgezwungen werden, die nicht die Vorstellungen der Libyer widerspiegeln und die Krise nur verlängern.“

Saif al-Islam, Aischa und Muammar al-Gaddafi
*Vorbereitung der Revolutionsfeiern
+ Al-Maschhad (VAE): T-Shirts mit Gaddafi-Motiven und Gaddafi-Zitaten erfreuen sich in Bani Walid großer Beliebtheit.
Die Bilder und T-Shirts zeigten, dass in der Bevölkerung ein Interesse an der Feier des Jahrestags der Revolution vom 1. September besteht, ebenso wie der Wunsch, dass die Persönlichkeiten der Dschamahirya nach Jahren des Chaos wieder im öffentlichen Leben präsent sind.
+ LibyaPress: In großen Mengen werden grüne Flaggen und Bilder von Muammar Gaddafi, Saif al-Islam Gaddafi und Aischa Gaddafi produziert. (Foto)
+ Arabisches Fernsehen (Plattform/Katar): Bekleidungsgeschäfte in Libyen wetteifern darum, Modedesigns zu präsentieren, die an die Ära des früheren Regimes anknüpfen und Symbole und Slogans der Gaddafi-Zeit aufgreifen wie „Die Große Dschamahirija“, „Stolz und Würde“, „Muammar al-Gaddafi, Führer der Revolution“, „Ein Leben ohne Stolz ist wertlos“.
Manche Sprüche stammten aus dem Jahre 2011, etwa „Ihr ruiniert euer Land ohne Grund“ und „Ihr werdet es bereuen, an einem Tag, an dem Reue nichts mehr nützt“.

Bekleidungsgeschäft
+ Ein Geschäft in al-Adschilat mit dem Namen Zanqa Zanqa verteilte gratis grüne Fahnen an alle, die den Jahrestag der Septemberrevolution feiern möchten.
Der Name Zanqa Zanqa erinnert an eine Rede von Muammar Gaddafi vom Februar 2011. (Foto)
Auch ein Polizeiauto schmückt sich mit grünen Fahnen.
+ LibyaPress: Bani Walid erstrahlt schon jetzt in Grün. (Fotos)
+ Foto: Im Vorfeld laufen die Vorbereitungen mit grünen Fahnen zur Feier des Jahrestags der Fatah-Revolution in al-Adschilat.
+ Foto: In al-Adschilat werden die Straßen mit grünen Fahnen geschmückt.
+ Foto: Auch in den Straßen von Wurfla werden grüne Flaggen an den Laternenmasten befestigt.
+ Foto: Einwohner der Stadt al-Dschamil bereiten Fotos von Oberst Muammar al-Gaddafi, Saif al-Islam und deren Familienangehörigen vor, um sie während der Feierlichkeiten zum 57. Jahrestag der Septemberrevolution hochzuhalten.
+ Foto: Die Bewohner des Heldendreiecks in al-Adschilat bereiten sich mit grünen Fahnen auf die Feierlichkeiten zum 57. Jahrestag der Septemberrevolution vor. (Fotos)
+ Foto: Die Einwohner der Stadt al-Dschamil schmückten ihre Häuser mit grünen Fahnen.*Die Nacht der Revolutionsfeiern vom 31. August auf den 1. September
+ Foto: Beginn des Aufmarsches mit grün beflaggten Autokorsos der Jugendlichen aus dem Viertel al-Hadba in Tripolis.
+ Foto: Die Bewohner des Badr-Viertels in Tripolis feierten das Gedenken an die Septemberrevolution.
+ Foto: Bewohner von Tripolis mit Fotos von Muammar, Saif al-Islam und Aischa Gaddafi.
+ Foto. Tripolis feiert mit Bildern von Oberst Muammar al-Gaddafi und grünen Flaggen.
+ Foto: Feiern in Bani Walid, al-Hadaba al-Kisa und Gasr Bin Ghaschir mit grünen Fahnen und Feuerwerk zum Gedenken an die Septemberrevolution.
+ Foto: Grün beflaggte Autokorsos in Tarhuna zur Feier der Septemberrevolution.
Foto: Tarhuna
+ Foto: Autokorsos in Bani Walid anlässlich der Feierlichkeiten.
+ Foto Bani Walid.

Bani Walid
+ Foto: Mitglieder des 103. Infanteriebataillons, bekannt als as-Sala-Bataillon, unter dem Kommando von Othman Al-Lahab, feierten den Jahrestag der Septemberrevolution.
+ Zletan. Einwohner der Stadt Zletan und der Region ad-Dahmani in Tripolis feiern den 75. Jahrestag der Septemberrevolution.
+ Foto: Einwohner von Bad ras-Saian, al-Asaba und Wirschafana sind auf den Straßen.
+ Foto: Die Bewohner des Stadtteils Schabab Abdul Dschalil in Dschansur feiern vor dem Hauptsitz der UN-Mission den 57. Jahrestag der Septemberrevolution.
+ Foto: Gefeiert wird in Rakdalin, Gasr Bin Ghaschir und Surman.

Surman
+ Foto: In der Stadt al-Adschilat sind auch bewaffnete Fahrzeuge bei den Feiern unterwegs.
+ Foto: Ebenso in az-Zawiya.
+ Foto: Gefeiert wird in al-Adschilat, al-Asaba, Ghut asch-Schaal und Bab al-Aziziyah.
+ Foto: In az-Zawiya gibt es ein großes Feuerwerk zu Ehren des Revolutionstags.
+ Foto: Ebenso in Sirte – trotz Sicherheitsbeschränkungen.
+ Fotos aus der Stadt al-Dschamil sowie den Stadtteilen al-Hira und al-Mamura in Wirshefana.
+ Foto: Bani Walid präsentiert Fotos von Aischa al-Gaddafi.
+ Foto: Bis spät in die Nacht zum 31. August fanden sich Bewohner von Bani Walid zu großen Menschenansammlungen ein, um den 57. Jahrestag der Septemberrevolution zu feiern.
+ Foto: Die Einwohner der Stadt al-Adschilat feierten bis spät in die Nacht mit grünen Fahnen und Autokorsos.
+ Foto: Die Jugend der Region Gasr Bin Ghaschir war bis spät in die Nacht mit grünen Fahnen auf den Straßen.
+ Foto: Einwohner der Gemeinde Tarhuna feierten bis spät in die Nacht mit grünen Fahnen die Septemberrevolution.
+ Foto: Die Feiern zum 57. Jahrestag der Septemberrevolution dauern um drei Uhr nachts noch an: Tripolis, Gharyan, az-Zawiya, Ain Zara, Wirschefana, Surman, Tarhuna, Bani Walid, al-Adschilat, Ghut asch-Schaal, Mislata, al-Arban und Abu Salim.
+ Foto: Nicht nur in Sabrata wird bis spät in die Nacht gefeiert.
+ Foto: Auch in Bani Walid nehmen die Feiern kein Ende.

*Repressionen
+ LibyaPress: Eine Frau wurde in Tripolis körperlich attackiert, als sie auf dem Weg zu den Revolutionsfeiern war.
LibyaPress: Bewaffnete griffen in Tripolis auf dem Schahid-Platz Frauen mit grünen Fahnen an und verschleppten sie in einem Auto.
Weitere Frauen wurden vom Platz abgedrängt.
+ LibyaPress: Al-Gaibri, stellvertretender Leiter Sicherheitsdirektionen/Gebieten unter Dabaiba-Kontrolle, führte eine Festnahmeaktion gegen die Teilnehmer an den Feierlichkeiten zum Gedenken an die Septemberrevolution in der Gemeinde Abu Salim durch. Al-Gaibri setzte etwa 50 gepanzerte Fahrzeuge ein, um die Feiern des Volks gewaltsam zu stoppen.
+ LibyaPress: Im Viertel an-Naga in Sirte werden junge Leute auf der Straße verfolgt und gegen gegen Versammlungen Razzien durchgeführt.
+ LibyaPress: In der Stadt al-Chums wurden wegen Beteiligung ihrer Besitzer an den Revolutionsfeiern auf Befehl von Mustafa al-Bascha (Kommandeur der Eingreif- und Kontrollkräfte) Fahrzeuge in Brand gesteckt. (Foto)
Al-Chums war Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen den Eingreif- und Kontrollkräften und den Teilnehmern der Revolutionsfeiern, auf die scharf geschossen wurde.
In der Gemeinde Buslim wurden zahlreiche Teilnehmer festgenommen.
+ Abdel Hamid Issa Khidr (Anführer von Misrata) verurteilte die groß angelegte Verhaftungswelle gegen die Teilnehmer an den Revolutionsfeiern.
Polizeiliche Unterdrückung und die Unterdrückung der Meinungsfreiheit zeigten sich deutlich.

Wirschefana
*Gedenken
+ Die libysche Autorin Yasmin asch-Scheibani verfasste ein Gedicht:
An Muammar al-Gaddafi
Zum Gedenken an deine große Revolution, schlafe mit ruhigem Gewissen, denn: Du warst der Sieg in Zeiten des Zusammenbruchs. Du warst die Würde für ein Vaterland, dem der Anstand verloren ging. Du warst der Rettungsring für eine Nation, die mit deinem Verlust die Kraft des Widerstands einbüßte.
Libyen nach dir ist zum Anhängsel geworden, das Karten des Verrats, der Demütigung und Schande auf seinem Boden zeichnet.
Libyen ist zu einem Land geworden, das von den Hunden der Erde zerfleischt wird, und zu einem Vaterland, in dem der Hass seine Söhne blendet, sodass viele hinter Eigeninteressen herjagen, und ihnen weder der Boden, noch das Vaterland, noch gar Ehre und Würde etwas bedeuten.
Muammar al-Gaddafi, dein Weggang war ein Fluch für die Libyer, die dir Unrecht taten, denn sie waren nicht der Größe deiner Worte würdig; vielmehr schöpfte Libyen aus deiner Größe, deiner Stärke, deiner festen und unnachgiebigen Haltung.
Muammar al-Gaddafi, Libyen sollte kein Land werden, dessen Gebiet im Osten, Westen und Süden von ausländischen Stützpunkten besetzt ist. Die Stützpunkte sind nach Libyen zurückgekehrt, sodass Libyen zu einem offenen Schlachtfeld wurde und die Souveränität des Vaterlands entweiht ist.
Die Attentate, die das Land erlebt hat, besonders im Osten, gegen jene, die „Nein“ sagten oder den Machthabern widersprachen, Männer und Frauen gleichermaßen, sind der beste Beweis für ein Vaterland, in dem die Kugel stärker ist als das Gesetz.
Die Flughäfen wurden zerstört und niedergebrannt. Die Diebe besitzen nun private Fluggesellschaften, Hotels, Restaurants und Geschäfte, während der einfache Libyer Schlange stehen muss für Geld und Benzin, und der Erfüllung seiner elementarsten Bedürfnisse hinterherlaufen muss, in einem Land, das auf einem Meer aus Öl schwimmt.
Das Öl wird heute geplündert und verkauft, und seine Einnahmen werden unter den Einflussreichen und Händlern aufgeteilt, während das Volkes ihrer Rechte beraubt wurde und es sich nun in den Fängen von Armut, Hunger und Vertreibung wiederfindet, während die Konten der Korrupten um Milliarden anschwellen.
Lass mich vom Bildungswesen erzählen, von der Änderung der Lehrpläne, der Verfälschung der Geschichte und von den Kadern, die ins Ausland zum Studium geschickt wurden und nicht nach Libyen zurückkehrten.
Die Krankheiten und Epidemien haben zugenommen, die Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen sind durch Vernachlässigung erschöpft, der Bürger leidet zugleich unter Krankheit und Armut.
Die Straßen sind nicht mehr sicher, Kugeln fliegen der Milizen wegen, sodass sich ein Tod durch eine verirrte Kugel fast normal anfühlt in einem Land, in dem der Libyer früher sein Vaterland im Osten, Westen und Süden ohne Angst oder Zögern durchqueren konnte.
Deine Revolution bleibt der Stolz der Geschichte. Der Erinnerung an deinen Namen gebührt Ruhm und Ehre, denn das Vaterland bedeutet nie nur ein Stück Erde, sondern auch Würde, Souveränität und Stolz. Mit den Buchstaben deines Namens hüllen sich die ehrenhaften Libyer noch immer in Stolz und Ehre, und sie werden die Grundlagen der Zugehörigkeit nicht vergessen, noch das, was für Anstand, Würde und Souveränität stand.
Fatah war eine Revolution für das Vaterland und das Volk, eine wissenschaftliche Revolution, eine soziale Revolution, eine wirtschaftliche Revolution, und eine Revolution für die Würde und den Stolz des libyschen Menschen, bis die Februar-Katastrophe die Menschen zu einem Wesen ohne Sicherheit, Seele, Stolz und Würde machte, und Libyen zu einem zerrissenen Vaterland wurde, dessen Reichtum geplündert wird.
Du bist gegangen, o Muammar, aber die Erinnerung an dich ist nicht gegangen. Libyen bleibt und die Libyer warten auf den Tag, an dem Libyen gesundet, seine Souveränität und seine Einheit wiedererlangt, und das Vaterland zu seinem Volk zurückkehrt, und der Libyer frei und ehrenvoll sein Haupt erhebt.
+ Historisches Nationalhymne – Hymne der Ehre und Würde
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094550685014511832
Videoaufnahmen aus verschiedenen libyschen Städten
*Videos zu den Feiern anlässlich des Jahrestag der Fatah-Revolution von 1969

+ Tripolis Bab al-Aziziya
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094535268581691465
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094549746060796071
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094518758781960277
+ Tripolis Abu Salim
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094534167807553753
+ Olad Zayed – Amsihil feiert
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094549138826215565
+ Tripolis feiert auf den Straßen.
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094543881006178739
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094536317765832752
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094535639798559137
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094533583729799191
+ Ben Gaschir feiert
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094519373998293377
+ Al-Adschilat feiert den Jahrestag der Revolution
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094549138826215565
+ Die Stadt Zliten feiert
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094535268581691465
+ Die Stadt Raqdalin feiert die Septemberrevolution
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094533535851823233
+ Die Bewohner von Wirschefana feiern zusammen mit den Bewohnern von al-Adschilat
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094533922407305532
+ Tadschura feiert den Jahrestag der Revolution
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094567233632518352
+ Die Feierlichkeiten der Stadt Surman zum großen Jahrestag der Revolution
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094562167462715679
+ Feuerwerke werden in vielen Städten abgebrannt
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094561772086686139
Bani Walid: https://x.com/SaifFuture/status/2094561199950069912
Bani Walid: https://x.com/SaifFuture/status/2094559817914343793
Bani Walid: https://x.com/SaifFuture/status/2094519579628150844
+ Das Gebiet Bani Muslim in der Stadt Misrata
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094561575306711548
+ Die Bewohner von Surman sind auf den Straßen
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094533366544531604
+ Gharyan feiert
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094561199950069912
+ Az-Zawiya.
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094559626893173114
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094534983478112619
+ Tarhuna feiert den großen Tag der Revolution
https://x.com/SaifFuture/status/2094534414332051463
+ Sirte
Video: https://x.com/SaifFuture/status/2094556866189656563





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