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Schlagwort: Nato (Seite 1 von 7)

Kurznachrichten Libyen – 29. 10. bis 5. 11. 2025

Delegation der Dababai-‚Regierung‘ im Libanon, um Untersuchungsprotokolle zum Fall as-Sadr zu übergeben / Verstrickungen von Amal-Bewegung, Iran und ehemaliger syrischer Assad-Regierung in Sadr-Fall wieder aufgewirbelt / Mit baldiger Freilassung von Hannibal Gaddafi wird gerechnet / Angriffe auf Tuaregfamilien in der Region Ghat durch Haftar-Militär / Gewalt gegen Tibu in der Region Kufra durch Haftar-Militär / Schulbuchskandal: Bildungsminister Ali al-Abed der Dabaiba-‚Regierung‘ wegen Korruption verhaftet / Gemeinden beschweren sich über Marginalisierung / Forderung, Personen, die 2011 mit Nato kooperierten, vor Gericht zu stellen / Details zur Ermordung von Oberst Gaddafi 2011 / Ibrahim Moussa: Gaddafi wurde gestürzt, weil er die globale Finanzordnung in Frage stellte

HANNIBAL GADDAFI – NACHTRAG 6.11.2025: Die libanesische Justiz hat entschieden, Hannibal Gaddafi freizulassen und die gegen ihn verhängte Kaution aufzuheben.
Erstes Foto nach seiner Freilassung

 

 

 

 

 

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Kurznachrichten Libyen – 18. bis 24. September 2025

Kämpfe in az-Zawiya / Türkei verhindert Krieg in Tripolis, um eigene Agenda nicht zu gefährden / Suspendierung des Bürgermeisters von Zintan / Keine Fortschritte bei Umsetzung des Plans der UN-Mission / Weiterhin keine Freilassung ehemaliger Dschamahiriya-Beamter und von Hannibal Gaddafi / Gesundheitsversorgung auf dem Nullpunkt: Krankenhäuser können wegen Mangels an medizinischem Material nicht mehr operieren / Beginn des neuen Schuljahres: fehlende Lehrer und mangelhafte Bildungsqualität / In zwei Jahren Neuverschuldung von 24 Milliarden EUR / Dollarisierung des Handels / 40 Prozent der Libyer unterhalb der Armutsgrenze / Öleinnahmen für korrupte Machenschaften verwendet / Kontrolle über das östliche Mittelmeer: Belt and Road oder East-Med-Pipeline / Trump-Berater Massoud Boulos vermischt politische Öl-Verhandlungen mit familiären Geldgeschäften

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Kurznachrichten Libyen – 28. August bis 3. September 2025

56. Jahrestag der Septemberrevolution / Militärische Situation in Tripolis weiterhin gefährlich instabil / Bei Ausbruch der Kämpfe könnten Haftar-Truppen eingreifen / Treffen zwischen Ibrahim Dabaiba und Saddam Haftar in Anwesenheit von Trump-Berater Boulos in Rom / Khaled Haftar in Moskau / Explosion von Waffendepot in Misrata / Katastrophaler wirtschaftlicher Absturz im Vergleich 2010 zu 2024 /Landesweit Brände und Stromausfälle

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Libyen: Premier Dabaibas Krieg in Tripolis

Abdulhamid DabaibaAbdullah Naker (Summit Partei): „Wenn dieser Krieg ausbricht, werden alle Parteien die Verlierer sein. Sein erstes und letztes Opfer wird das libysche Volk sein, in allen Regionen, vom Osten über den Westen bis in den Süden.“

Der massive Aufmarsch der Dabaiba-Streitkräfte in Tripolis stellt eine Drohkulisse dar. Ein Kriegsausbruch in der Hauptstadt mit offenem Ausgang steht allerdings entgegen aller Interessen. Nun sind Verhandlungen zwischen der Dabaiba-‚Regierung‘ und der von ihr bekämpften  Deterrence Force in der Türkei geplant.
Obwohl inzwischen die Dabaiba-Streitkräfte vom Präsidialrat als Oberkommandierenden zurück an ihre Standorte beordert wurden, bleiben sie in Tripolis präsent. Die Lage bleibt fragil.

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Saif al-Islam Muammar Gaddafi über Krieg, Gaza und Libyen

Saif al-Islam Muammar GaddafiPräsidentschaftskandidat Saif al-Islam Gaddafi postete auf Facebook einen Beitrag zu Gaza, in dem er sich auch an das Jahr 2011 zurückerinnert und die Haltung westlicher Länder in Bezug auf Libyen mit deren Haltung zu Gaza seit dem 7. Oktober 2023 vergleicht.
Die westlichen Regierungen rechtfertigten ihre Verbrechen, indem sie Unwahrheiten verbreiteten.

Seinem Beitrag stellte Saif al-Islam ein Koranzitat voran und beendete ihn mit einem Koranzitat.

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USS Mount Whitney von der 6. US-Flotte in Tripolis eingelaufen

Die Ankunft der USS Mount Whitney im Hafen von Tripolis löste in Libyen äußerst schmerzhafte Erinnerungen aus, denen ein Sturm der Entrüstung folgte, war doch im März 2011 die USS Mount Whitney das Führungsschiff, von dem aus unter us-amerikanischen Kommando und mit Beteiligung von französischen, kanadischen und britischen Streitkräften gegen die libyschen Streitkräfte gekämpft wurde. Auch schon 1986, als der damalige US-Präsident Ronald Reagan Tripolis und Bengasi bombardieren ließ, war die 6. US-Flotte beteiligt.
Und nun ist sie also wieder da, die 6. Flotte, in libyschen Gewässern ankernd. In typisch Trumpscher Kraftmeierei soll den Libyern die militärische Stärke der USA vor Augen geführt werden, und auch, was es mit libyscher Souveränität auf sich hat: nämlich nichts.

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