Trotz Repressionen nehmen große Menschenmengen an Fatah-Revolutionsfeiern zum 1. September teil / Aufklärung des Mordes an Saif al-Islam Gaddafi nachdringlich gefordert / Weiterhin beeinträchtigen Stromausfälle und Kraftstoffknappheit die libysche Bevölkerung / Anhaltende Protestaktionen im westlichen Libyen / Streiks im Gesundheits- und im Bildungswesen / UN-Mission lässt trotz aller Bedenken und Proteste das Abkommen des 4plus4-Minidialogs verabschieden / Zahl der Menschen, die verschwinden, steigt jährlich / AFRICOM-Kommandeur in Tripolis und Bengasi / Brotpreise steigen weiter / Sudanesische Kriegsflüchtlinge sterben bei Überfahrt nach Griechenland
Wie erwartet, strömten in diesem Jahr in der Nacht zum 1. September in vielen Städten und Gemeinden Libyens riesige Menschenmengen auf die Straßen und Plätze, um an den Revolutionsfeiern teilzunehmen, zu denen auch Aischa al-Gaddafi, Tochter des ermordeten Revolutionsführers Oberst Muammar al-Gaddafi und Schwester von Saif al-Islam, aufgerufen hatte.
Landesweit Stromausfälle, Treibstoffknappheit und Wasserprobleme / Man-Made-River teilweise außer Betrieb / Besetzung von Kraftwerken und Straßenblockaden / Schmuggelnetzwerke kontrollieren Kraftstoffwirtschaft / Zugang zum UNHCR-Hauptquartier versperrt / Katastrophale Lage im gesamten Gesundheitsbereich / Schockierende Vollstreckung von mehreren Todesurteilen im östlichen Libyen / Libysche Militärdelegation besucht im Rahmen der Zusammenarbeit mit den USA den US-Stützpunkt Ramstein in Deutschland / Boulos-Plan gilt als Verrat am Wahlversprechen / Staatsrat verweigert Zustimmung zu 4plus4-Beschlüssen / Parlament, Staatsrat und Präsidialratsvorsitzende: gemeinsame Initiative gegen Boulos-Plan / USA (Jeremy Brent, US-Außenministerium) und Katar (Außenminister) steigern Besuchsaktivitäten in Libyen / Scheinfirmen erhielten Millionen US-Dollar an Krediten / Brotpreise fast verdoppelt / Beweise für Ölschmuggel und Unterschlagung von Öleinnahmen durch Arkano gehen an Generalstaatsanwaltschaft / Migration vom östlichen Libyen nach Kreta hält an
Aischa Gaddafi – neue Hoffnung für Libyen / Dschamahiriya feiert Nationalen Tag der Jugend: Libyens verratene Jugend darf nicht für Milizenkämpfe und fremde Interessen missbraucht werden / Tag der Jugend fällt zusammen mit 200. Todestag von Saif al-Islam Gaddafi: Ruf nach Aufklärung und Verhaftung der Mörder wird immer lauter / Vorbereitung für Feierlichkeiten zum 57. Jahrestag der 1969er Septemberrevolution / Lockerbie: Prozess gegen Abu Agila Massud Al-Mariami in den USA wegen mangelnder Beweise bis 2027 ausgesetzt / Rückblick: Am 21. August 2011 drangen Nato-Kräfte in Libyens Hauptstadt Tripolis ein
In seinem Buch „Menschlichkeit in digitalen Zeiten – Warum wir ohne lebendige Wirklichkeit nicht leben können“ warnt Joachim Bauer vor dem totalitären Zugriff auf den Menschen in digitalen Zeiten. Digitalisierung und Transhumanismus führten zu Neurotisierung, Verunsicherung und gesellschaftlichen Spaltungstendenzen. Dies seien nicht nur Nebenwirkungen der Digitalisierung, sondern Teil der im Silicon Valley beheimateten Strategie.
Ein Plädoyer für Menschlichkeit und für Lust und Freude an der Körperlichkeit.
Libysche Tragödie nimmt immer mehr Fahrt auf / Aischa Gaddafi könnte die Libyer vereinen / Stromausfälle, Treibstoffmangel und Trinkwasserverknappung halten in weiten Teilen Libyens an / Proteste gegen Dabaiba-‚Regierung‘ mit Straßenschließungen im westlichen Libyen / Ukrainische Drohnen auf az-Zawiya / Az-Zawiya: Stromausfälle, Proteste und Milizen – welche Rolle spielt Premier Dabaiba? / Bewaffnete syrische Söldner demonstrieren in Tripolis / Katastrophale Bedingungen in Erziehungsanstalt für Jugendliche in Tadschura / Saddam Haftar bei Putin in Moskau / 1,4 Milliarden USD für importierten Treibstoff, der wegen Schmuggel und Korruption trotzdem überall fehlt / Anstieg der Brotpreise / Wasserversorgung durch Instabilität des Man-Made-River gefährdet – Totalausfall des Wassermanagements / Kursverfall des Libyschen Dinars setzt sich fort / Abkommen zum gemeinsamen Entwicklungshaushalt wurde nicht eingehalten / Wohin verschwinden große Summen der Öleinnahmen? / Geldwäsche in Libyen weiter im Ansteigen / Substanzlose Sitzung des UN-Sicherheitsrats zu Libyen und Bericht von UN-Gesandten Hannah Tetteh / EU arbeitet mit ostlibyscher Küstenwache und Haftar zusamme
In Libyen brodelt es nicht mehr, sondern es brennt: Drohnenangriffe in az-Zawiya setzen Treibstofftanks in Brand / Militärgeheimdienstchef in Bengasi durch Autobombe getötet / Nadschi Issa tritt als Chef der Libyschen Zentralbank zurück / Bemühungen um eine „Ein-Libyen-Politik“ –Türkischer Außenminister in Tripolis, Bengasi und Kairo / Wirtschaft im freien Fall / Finanzielle Lage untragbar / NOC-Schulden aus den Jahren 2024 und 2025 betragen 25 Milliarden Dinar / Korruption und Misswirtschaft im Bereich Kraftstoffe beispiellos / Libyen Haupttransportweg für Kokainschmuggel / Europa will Libyen als Drittland in ein Zentrum für die Abschiebung von afrikanischen Migranten umwandeln
Bei mehreren Angriffen auf das Ölkombinat von az-Zawiya wurden Wasser- und Treibstofftanks getroffen; es brachen schwere Brände aus. Sabotageakte schränkten die Telekommunikation im westlichen Libyen ein und sorgten im Osten für Blackouts in Bengasi. Neben seinen Absprachen mit Milizen wird Dabaiba auch vorgeworfen, Ukrainer und ihre Drohnen nach Westlibyen geholt zu haben.
Kein Zufall dürfte die zeitgleiche Ermordung des Militärgeheimdienstchefs Fawzi al-Mansuri in Bengasi und der Rücktritt des Chefs der Libyschen Zentralbank, Nadschi Issa, sein.
Hinter dem Sturm auf das auf afrikanischem Boden gelegene spanische Ceuta steckt politisches und geopolitisches Kalkül. Wer die Meerengen und -zugänge kontrolliert, kontrolliert den internationalen Seehandel, den über das Wasser abgewickelten Gas- und Ölransport sowie Migrationsrouten.

Vernagelter Fischbrunnen am Münchner Marienplatz
Das plakative Abdrehen von städtischen Brunnen mitten im Hochsommer und anderer Unsinn einer rot-grünen Stadtregierung kamen weniger dem Umweltschutz als der eigenen Profilierungssucht zugute.
Umweltskandale der rot-grünen Rathausfraktion, wie das Abholzen von tausend Bäumen, finden kaum öffentliches Echo.




